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Krieg, Luftalarm & Verteidigungsfall

Warnsignale — was sie bedeuten

Sirenensignale und Warnwege unterscheiden sich von Land zu Land. Welche Signale bei dir gelten, nennt die zuständige Bevölkerungsschutz-Behörde deines Landes (siehe Regionsbox). Beispiel Deutschland:

Signal (Deutschland) Bedeutung Sofort tun
Sirene 1 Minute auf- und abschwellend Warnung vor Gefahr (auch Luftangriff) Ins Haus, Radio/Handy an, Handlungskarte „Luftalarm" unten
Sirene 1 Minute Dauerton Entwarnung Erst jetzt Schutzraum verlassen
Handy-Schrillton (Cell Broadcast), Warn-App, Radio-Durchsage amtliche Warnung mit Text Text genau lesen, Anweisung befolgen

In Deutschland gibt es kein eigenes Luftalarm-Signal — das Warnsignal gilt für alle Gefahren. Was los ist, sagen Radio (z. B. die regionalen öffentlich-rechtlichen Sender, Deutschlandfunk), Cell Broadcast und Warn-Apps wie NINA.

Der Luftlage-Wächter dieses Pakets (LAGE.html, Ratgeber 24) zeigt amtliche Luftwarnungen nur für Länder, die sie offen bereitstellen (z. B. Deutschland, Schweiz); sonst steht dort „In deiner Region nicht verfügbar". Verlass dich im Ernstfall immer auf Sirene, Cell Broadcast und die offizielle Warn-App.

Luftalarm / Raketen- oder Drohnenangriff — Handlungskarte

  1. Sofort in das nächste feste Gebäude. Nicht auf der Straße bleiben, nicht filmen.
  2. Im Haus: in den Keller — sonst in einen innenliegenden Raum ohne Fenster (Flur, Bad). Möglichst viele Wände zwischen dir und draußen.
  3. Weg von Fenstern und Glas (Splitter sind die häufigste Verletzung).
  4. Im Freien ohne Gebäude: flach auf den Boden, in eine Mulde/Graben, Kopf und Nacken mit den Armen schützen.
  5. Im Auto: anhalten, aussteigen, Deckung suchen (Unterführung, Graben) — nicht im Tunnel stehen bleiben, wenn Rauch.
  6. Haustiere an die Leine oder in die Box und mit in den Schutzraum. Hilfsbedürftige (Ältere, Kinder, Menschen mit Behinderung) zuerst in Sicherheit bringen.
  7. Drinnen bleiben bis zur Entwarnung (Entwarnungssignal oder Durchsage). Nach Einschlägen: mit weiteren Einschlägen rechnen, nicht zum Schauen hinaus.
  8. Danach: Gas-/Brandgeruch prüfen, Verletzte versorgen (Ratgeber 01), Notruf nur bei echtem Notfall (Netz überlastet).

Öffentliche Schutzräume gibt es je nach Land in sehr unterschiedlichem Umfang (in Deutschland z. B. kaum noch). Behörden planen teils Zufluchtsorte (Tiefgaragen, U-Bahnhöfe, massive Keller) — bei deiner Gemeinde/Stadt nachfragen, was vorgesehen ist, und unten eintragen.

Eigenen Schutzraum vorbereiten (Keller oder Innenraum)

Wenn Krieg droht — Vorzeichen und was dann

Die Frühwarnung (Ratgeber 24) meldet: Mobilmachung, Spannungs-/Verteidigungsfall, NATO-Bündnisfall, Reisewarnungen für Nachbarländer, Häufung von Angriffsmeldungen. Dann innerhalb einer Stunde:

Verteidigungsfall — was rechtlich auf euch zukommen kann (Deutschland)

Die folgenden Regeln gelten in Deutschland. In anderen Ländern gelten andere Gesetze — Auskunft gibt die zuständige Behörde deines Landes.

Stand der Rechtslage: September 2026. Gesetze können sich schnell ändern — im Ernstfall gelten die aktuellen Durchsagen und Bescheide.

Unsere Schutz-Orte (ausfüllen)

Ort
Schutzraum zu Hause ……
Nächster massiver Keller / Tiefgarage ……
Öffentlicher Zufluchtsort laut Gemeinde ……

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